Repertoire – Bauerntänze

Tänze nach Thoinot Arbeau

Branle de Bourgogne
Branle de Sabots 
Branle de Malta


„Der Herbest kumpt… ”  aus der Jenaer Liederhandschrift Wizlaw II von Rügen

 

Zwischen Volkstanz und höfischen Tanz findet ein dauernder Austausch statt, was dazu führt, dass sich die Tanzmeister Grundmaterial aus dem Volkstanz holen und dieses für den Adel verarbeitet und quasi höfiziert. Der Volkstanz wiederrum erobert Themen und Motive zurück.

Neben den Tänzen des Adels, später dann auch des Bürgertums, waren die ausgelassenen Tänze der Bauern in ihrer Lebendigkeit nicht nur bei den Festlichkeiten der Bauern, sondern auch an den Fürstenhöfen willkommen. Sie trugen bei Feierlichkeiten an den Höfen zur Erheiterung und Geselligkeit bei.

Den großen Meistern der bildenden Kunst, wie Albrecht Dürer und Jan Brueghel verdanken wir auch eine Reihe reizvoller Darstellungen von Bauerntänzen.

Die Schrittfolgen der Renaissance, ja des Mittelalters und auch des Barocks wurden auf eleganter Art und Weise, sowie auch grotesker Manier in oft sehr überschwänglicher Form von den Bauern getanzt. Durch das überlieferte Material an Schrittfolgen, Bildvorlagen und den Musiken war eine Rekonstruktion dieser Tänze möglich.